GRÖBERHOF Straßwalchen
Wir leben Vielfalt!

Das sind wir.


Wir sind in erster Linie eine Familie rund um den Gröberhof, der 2002 von Georg Gröber hauptsächlich zur Selbstversorgung gegründet wurde. Diese kleine Landwirtschaft ist gewachsen. So wurde aus einer Hand voll Schafe eine Herde. Zu dieser Herde gesellten sich Hühner und Enten, bis die erste hoch gefährdete Rasse Einzug hielt, unsere schwalbenbäuchigen Mangaliza. 

Von da an begann der Wunsch zu wachsen, alte Nutztierrassen auf unserem Hof zu bringen und vielleicht auch später einmal ein Archehof zu werden. 

Jede der weiteren Tierrassen, die sich weiter auf unserer Landwirtschaft einstellten, begannen einen Kreis zu bilden. Und genau diesen Kreislauf haben wir uns auf die Fahnen geschrieben. Ob Ziege, Pute, Schaf oder Schwein - ob Garten oder Weide, jeder Bereich greift in den anderen. Es ist ein "mit der Natur", eine extensive Bewirtschaftung, die sich in allen Bereichen widerspiegelt. Selbst innerhalb der Familie, in der jeder in seiner Art und Weise dafür sorgt, dass dieses Rad sich dreht. Permakultur ist ein starkes Wort, dennoch versuchen wir, dieses in unserem Möglichkeiten umzusetzen. 

Wenn wir 17 Jahre später auf den Biobetrieb Gröberhof blicken, dessen Leitung mein Vater an mich weiter gegeben hat, ist aus dem Selbstversorger ein kleiner landwirtschaftlicher Betrieb geworden, denn ich im Vollerwerb führe. Meine Motivation ist das Sorgen für unsere Lebensmittel, deren Lebenslauf ich von der Entstehung an kenne. Deren Weiterverarbeitung in unseren Händen liegt. Die Selbstversorgung ist mittlerweile abgedeckt - den Überschuss bringen wir auf den Markt direkt zu unseren Kunden. Darauf sind wir stolz. Wir sind mit Herz und Hirn bei der Sache, sehen in unseren Produkten nicht nur die notwendige Nahrung, sondern schreiben das Wort LEBEN groß im Lebensmittel. Dazu stehen wir. 

Wir mögen für manche veraltet wirken, wenn wir mit der Sense eine Fläche mähen. Vielleicht sind wir auch verrückt, weil wir uns um Schmetterlingsraupen bücken und sie umsetzen, bevor eine Landmaschine kommt. Vielleicht halten uns manche für dumm, wenn wir nur zwei Mal im Jahr mähen, könnte man doch viel mehr... 

Meine Meinung ist: Ich habe das Privileg, eine so kleine Landwirtschaft zu führen, in der ich mir die Zeit nehmen kann, diese Raupe an einen anderen Platz zu setzen. Ich darf in meinem Tun dem Lauf der Natur folgen, ohne etwas verbiegen zu wollen. Ich kenne jedes Tier am Hof, seinen Charakter und seine Vorlieben. Ich erlange mit meiner Arbeit Zufriedenheit, atme Natur und vergesse dabei nicht, dass nach mir wieder jemand kommen wird.